Nach einer religiös motivierten Auffassung bezeichnen die in Genesis 2 erwähnten Namen vollkommen andere als die heute so benannten Landschaften, weshalb die Lage des Gartens daraus heute nicht rekonstruiert werden kann. Die Begründung lautet: Nachdem die Sintflut die Erdoberfläche völlig verändert hatte, haben die Menschen im Verlauf der Wiederbesiedelung den neuen besiedelten Landschaften wieder die vertrauten, alten Namen gegeben.

Verschiedene Wissenschaftler vermuten aufgrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse, daß die Sintflut möglicherweise eine Monsunperiode im östlichen Mittelmeer zwischen 7000 und 4500 v. Chr. (was sich auch mit der Beschreibung „40 Tage Regen“ decken würde) war. Jedoch lassen sich dadurch die mit der Sintflut zusammenhängenden biblischen Details (Bau der Arche etc.) bzw. die Gründe für eine solche Überlieferung nicht hinreichend erklären.

Eine gewisse Ähnlichkeit dieses Denk-Ansatzes zur Beweisführung im Rahmen des modernen Kreationismus besteht.